Büchner – Dantons Tod – Übersicht

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Georg Büchner: Dantons Tod

– Zusammenfassung –

 

1. Akt

1. Szene

Die Revolutionäre um Hérault und Danton sind bei einem Kartenspiel, sie planen noch die Republik, doch Danton, der Julie liebt, sieht den Erfolg der Revolution skeptisch.

2. Szene

Simons Frau und Tochter prostituieren sich, was in der Gasse zu einem Aufstand führt, dem fast ein junger Mensch zum Opfer fällt, doch er entwischt und Robespierre tritt auf, die Bürger begeisternd.

3. Szene

Die Republikaner, allen voran Robespierre, beschließen ein brutales Vorgehen gegen die Royalisten und Aristokraten.

4. Szene

Lacroix warnt Legendre vor dem Blutdurst des Volkes.

5. Szene

Danton ist bei der nymphomanischen Marion; Lacroix kommt zu ihm und berichtet vom Jakobinerklub, in dem die Jakobiner die schwächelnde Revolution mit Terror gesträrkt sehen wollen; Danton warnt vor dem Terror, Lacroix sieht Danton in Gefahr, da seine gemäßigte Haltung und sein ausschweifendes Leben dem hungernden Volk Hass einflößt – Danton will zu Robespierre.

6. Szene

Danton wirft Robespierre vor, zu lügen, Gott zu spielen und einer eitlen, falschen Tugend zu folgen. Danton ab. Robespierre sinniert und verzweifelt an Dantons Vorwürfen. St. Just kommt und drängt Robespierre, Danton und Konsorten hinzurichten.

2. Akt

1. Szene

Danton weiß die Gefahr, doch Lacroix` und Camilles Furcht stimmen ihn nicht zur Gegenwehr, er ist gelangweilt, faul; er ist todesmüde.

2. Szene

Straßenszene, die die politische und sittliche Art und Angst des Volks wiedergibt; Danton will lachen darüber.

3. Szene

Danton erfährt seine Verhaftungsanordnung, Camille drängt zur Flucht, aber Danton ist lebensmüde; Camille aber will leben.

4. Szene

Danton monologisiert von Tod, Vergessen und Todessehnsucht, er hofft aber trotzdem, man wolle ihn nur schrecken, nicht hinrichten.

5. Szene

Danton erklärt Julie: seinen stumpfen Sinn, den Sinn des von ihm geführten und gewonnen Bürgerkriegs, das Muss des Kämpfens – er rechtfertigt sich.

6. Szene

Soldaten und Bürger dringen in Dantons Haus ein, um ihn zu verhaften.

7. Szene

Lacroix tritt im Nationalkonvent für Danton ein, Robespierre und St. Just verwerfen Dantons Verdienste um der Gleichheit und der Freiheit willen, der Konvent stimmt für Robespierre und St. Just.

3. Akt

1. Szene

Im Gefängnis beweist der Atheist Payne die Gottlosigkeit der Welt; Danton kommt mit Konsorten, man spottet über ihn.

2. Szene

Man stellt die Geschworenen so zusammen, dass Danton chancenlos sein wird.

3. Szene

Danton sieht,dass er selbst die mörderischen Umstände des Revolutionstribunals geschaffen hat, in dem er jetzt unkommen soll.

4. Szene

Die Sitzung zur Anklage Dantons wird abgebrochen, da er sich zu gut verteidigt und den Beifall erhält.

5. Szene

Dillon, ein Mitgefangener, will Danton retten.

6. Szene

St. Just drägt auf den Tod Dantons etc., Barère zögert.

7. Szene

Danton will nicht sterben, er will leben.

8. Szene

Ein Papier kommt, Dantons Prozess zu beschleunigen.

9. Szene

Im Volk kippt die Stimmung gegen Danton wegen seines ausschweifenden Lebenswandels.

4. Akt

1. Szene

Ein Bürger klagt den unbarmherzigen Dumas an.

2. Szene

Julie sendet Danton eine Locke zum Abschied.

3. Szene

In der Zelle liegen Danton etc. beisammen und drücken ihren Umgang mit der Todesangst aus.

4. Szene

Man holt Danton etc. ab zum Hinrichtungsplatz.

5. Szene

Danton etc. kommen auf ihre Menschlichkeit zu sprechen, die sie hatten und die vorm Tod sichtbar wird.

6. Szene

Julie begeht Selbstmord.

7. Szene

Danton etc. gehen auf die Guillotine zu.

8. Szene

Lucile ist verzweifelt nach Camilles Tod.

9. Szene

Lucile lässt sich verhaften.

 

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